Textbroker Testbericht
Aufmerksam geworden auf Textbroker bin ich durch den Beitrag von Gerald. Das System als solches und die Preise der Plattform halte ich für sehr gut, weshalb ich auch direkt einen Kundenaccount angelegt habe.
Registrierung
Zur Registrierung werden Standard Angaben wie Name, Anschrift, Mail Adresse abgefragt. Nach erfolgreichen Eintragen ist noch eine kurze Bestätigung des Accounts nötig welche durch einen Bestätigungslink, der per Mail gesendt wird, geschieht.
Kundeninformationen
In dem Bereich für Kunden von Textbroker sind bisher einige Informationen über den Ablauf des Systems hinterlegt wie z.B. Was Textbroker bietet, wie es funktioniert, was es Kostet, dass Aufträge nur Prepaid vergeben werden können und was im Falle einer Copyrightverletzung passiert.
Anmeldung
Die Anmeldung als Kunde erfolgt nicht direkt auf der Hauptseite (hier ist der Login für Autoren), sondern im Kundenbereich von Textbroker.
Kundeninterface
Das Interface für Kunden ist funktional aufgebaut:

Projektverwaltung: Neue Projekte anlegen und Aufträge einstellen
Zu prüfende Texte: Fertige Texte prüfen und bestätigen/nachbearbeiten lassen
Fehlerhafte Aufträge: Aufträge die von Textbroker abgelehnt wurden
Kunden Konto: Verfügbares Guthaben und Auflademöglichkeiten
Kundendaten: Kundendaten editieren
Der Test
Da Aufträge nur eingestellt werden können, wenn Guthaben auf dem Konto verfügbar ist mußte ich mein Konto aufladen. Hierfür hab ich eine normale Banküberweisung gewählt. Samstag gegen die Mittagszeit kam eine E-Mail von Textbroker welche mir bestätigte, dass das Guthaben auf meinem Kundenkonto nun verfügbar ist. Die “Besonderheit” hierbei, es wird der Nettobetrag gutgeschrieben, die MwSt. wurde direkt abgezogen. Nun verfügte mein Konto über eine Betrag von 42,02 EUR und ich könnte die ersten Aufträge einstellen.
Ein Projekt anlegen ging problemlos, es mußte lediglich ein Name vergeben werden. Um auch ein einigermassen aussagefähiges Ergebnis zu erhalten erstellte ich einen Batch-Auftrag. Dieser Auftrag hat 15 Texte über Automarken beinhaltet.
Als Anforderung habe ich Texte der Kategorie 3 Sterne gefordert (0,011 Euro / Wort) mit je 150-200 Wörtern. Zusätzlich zum Preis für die Texterstellung als solches kommt noch eine Auftragspauschalte von 0,30 Euro. Die Kosten werden nach der maximalen Wortanzahl berechnet, was heißt das ich pro Text maximal 2,50 Euro zahlen muss (2,20 EUR Text, 0,30 EUR Pauschale), insgesamt für alle Auftrage zusammen 37,50 EUR. Diese werden nach Prüfung des Auftrags im Kunden Konto als offene Posten angezeigt.
Bereits 5 Minuten nach dem einstellen waren diese Textaufträge von Textbroker freigegeben und sollten nun den Autoren zugänglich sein.
Der erste Text war schon nach 30 Minuten fertig und ich mußte diesen auf seine Richtigkeit prüfen. Hier dachte ich erst “Oh weia”, ich hätte mir mit Beschreibung des Auftrages ein wenig mehr Zeit nehmen sollen. Sprachlich war der Text nicht das Gelbe vom Ei, aber da es wohl mein Fehler war (nicht ausreichende Beschreibung) habe ich den Text einfach mal aktzeptiert. Zu dieser Zeit waren bereits 4 weitere Texte in Bearbeitung. Beim Prüfen des zweiten Text lief es mir schon kalt den Rücken runter, da waren mehr Rechtschreibfehler drin als ich je selber machen könnte/würde. Das war wohl ein Text ohne jedliche sorgfalt, gRoßschreibung sah meistens so aus. Inhaltlich war er aber ok und da es immer noch ein Testlauf ist habe ich diesen auch erstmal aktzeptiert.
Nach ca 2 Stungen schaute ich nochmal nach und es waren fast alle Texte fertig. Jetzt war ich aber wirklich überrascht, nach dem die ersten beiden Texte nicht so gut waren kam jetzt ein super Text nach dem anderen. Die letzten 3 Texte waren am Sonntagmorgen fertiggestellt.
Der längste Text hatte übrigens 274 Wörter, da ich aber eine maximal Anzahl von 200 gefordert habe, habe ich auch nur den Höchstbetrag von 2,50 EUR bezahlt. Insgesamt haben alle 15 Texte zusammen 3007 Wörter, was einen Durchschnitt von 200 Wörtern pro Text macht. Ich habe also im Schnitt die Anzahl an Wörtern erhalten die ich maximal gefordert habe, allerdings habe ich nicht die 37,50 EUR ausgegeben, bedingt durch die Überlänge einiger Texte (6 Stück) hat der komplette Auftrag 35,16 EUR gekostet.
Fazit
Textbroker ist eine gute Plattform um schnell kostengünstige, aber nicht minderwertige, Texte zu erhalten. Bei der Auftragsvergabe sollte die Beschreibung gründlich vogenommen werden um nicht vom Ergebnis enttäuscht zu sein. Ob der Dienst für einen selber infrage kommt sollte man selber testen, ich halte ihn jedoch für Nutzbar.
Weitere Tests / Meinungen zu Textbroker
Erfahrungsbericht bei Themenrelevant
Test auf felixkrusch.de
Textbroker in der Praxis bei blogaddict.de
Kritik von Matthias


Sonntag, 18. Februar 2007 15:03
[…] danke für diesen kostenlosen Content für meinen Blog. Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen ein paar weitere Themen zukommen lassen zu den ich kostenlosen Content benötige. Da Textbroker ja in kürze die Preise erhöhen wird kommt mir kostenloser Content wie gerufen. […]